Sonntag, 27. April 2014

Buchbesprechung - mein erstes Mal

Ich hatte es euch ja schon versprochen, heute gibt es einen Buch-Tipp von mir!

Okay, ein Buch ist es eigentlich nicht, eher ein Büchlein.
Warum will ich euch davon erzählen?
Weil es lustig ist und außerdem wahr und es deshalb jeder, der ein Pubertier zu Hause hat, wenigstens einmal gelesen haben sollte.
Ein ähnlicher Satz prangt übrigens in dicken Lettern auf der Rückseite " Haben Sie auch eins zu Hause? Dann brauchen Sie dieses Buch!"
Richtig, denn danach ist man seltsam getröstet und weiß: 
Man ist nicht allein. *g*

Geschrieben hat "Das Pubertier" niemand anderer als Jan Weiler, vielen sicher bekannt von seinem wunderbaren Buch "Marie, ihm schmeckt's nicht!", welches sogar verfilmt wurde!


"Das Pubertier" ist ein kurzer Auszug aus dem Leben des Versuchsleiters (Jan Weiler), der sein Versuchsobjekt (seine Tochter - das Pubertier) in der Versuchsanordnung (Kinderzimmer) und seiner natürlichen Umgebung beobachtet hat und dazu unter anderem eine Reihe von Forschungsergebnissen für die Nachwelt aufgezeichnet hat.

Urkomisch sind die Begegnungen zwischen Vater und Tochter und die Gedanken, die sich der Papa vor und während der Pubertät seiner Tochter so gemacht hat.

Bereits auf der ersten Seite hatte ich den sogenannten Aha-Effekt und musste laut prusten, habe ich doch MEIN Pubertier (in der Frage nach dem Kleidungsstück*psst*) eins zu eins wiedererkannt. 

Jeder, der in irgendeiner Form mit Jugendlichen im wahnsinnigmachenden Alter der Pubertät zu tun hat, wird Auszüge aus seinem eigenen Leben mit ihnen hier wiederfinden, und gerade das macht es eben auch so lustig.

Man kann über sich selbst lachen, auch wenn einem zuhause in einer ähnlichen Situation womöglich erstmal so gar nicht zum Lachen war. *zwinker*

Auf außerordentlich humorvolle Weise nimmt Jan Weiler nicht nur sein eigenes Pubertier und natürlich auch sich selbst (ich sage nur facebook-Freundschaften!) liebevoll auf die Schippe, sondern schafft es auch noch Verständnis für das zickige, faule und diskutierfreudige Wesen namens Pubertier zu wecken, das sich so mühsam seinen Weg durch die Untiefen der Pubertät sucht.

Das Büchlein ist 128 Seiten stark,  kostet 12 Euro (damit ist es auch ein prima Mitbringsel für "betroffene" Familien *zwinker*) und ist im Rowohlt-Verlag erschienen.

Ich selbst habe das Buch übrigens zu Ostern als Geschenk (Danke Mama ♥) bekommen und fast gleichzeitig auch für meine Freundin gekauft.

Meine Empfehlung ist völlig freiwillig. Ich habe weder ein Exemplar zur Besprechung bekommen, noch sonst irgendwelche Vergünstigungen erhalten... 
Ich empfehle es nur deshalb weiter, weil ich selbst soviel Spaß daran hatte und ich diesen gerne mit euch teilen wollte.
Natürlich tickt nicht jeder gleich und ich übernehme daher auch keine Garantie für den Spaß-Faktor. ;-)

Wer es auch schon gelesen hat und gleicher oder auch völlig anderer Meinung ist, kann mir das gerne mitteilen - es lebe die Vielfalt! :-)

Eure

 
 


17 Kommentare

  1. Klasse, Sabine, das hab´ ich mir gleich mal auf den Wuschzettel gesetzt! Denn nicht mehr lange, und auch bei uns wird dieses Tier ein zuhause finden. Mit Humor geht da wahrscheinlich einiges leichter.

    So, ich bin gerüstet für morgen - hab´s doch tatsächlich noch geschafft!

    LG Astrid

    AntwortenLöschen
  2. Liebste Sapine ( ja diesen Namen trägst du bei mir seit einigen Tagen, a: hast du ihn dir selbst zuzuschreiben*frechgrins* und b: ist es für mich praktischer, da ich dich nicht mit meinem Kinde - kein Pubertier mehr- verwechseln----- ok contadina ginge auch, aber mal ehrlich wäre wohl viel zu einfach und weniger lustig....)
    Du hast mir mit deiner Buchbeschreibung so ein fettes Grinsen ins Gesicht gezaubert, dass das Buch einfach gut sein muss....
    oder du noch besser bist...?!
    Ich wünsch dir noch einen schönen Sonntag, bis die Tage
    Lächelgrüße Ines

    AntwortenLöschen
  3. lach... ja ich glaub, man selber war der einzige tolle pubertier und alle andere um einen herum waren ganz schön blöd - vor allem die älteren und natürlich die jüngeren ;0)
    lg von der numi

    AntwortenLöschen
  4. Das klingt sehr witzig! Ich bin dem lieben Gott immer noch dankbar, dass ich mit meinen Mädels so viel Glück hatte nd wir diese kritische Zeit relativ entspannt hinter uns brinen konnten. Trotzdem weiß ich, was es bedeutet, wenn man von Pubertier spricht ;)))

    Danke für diesen witzigen Post!

    Liebe Grüße von Deinem Schlottchen

    AntwortenLöschen
  5. Liebe Sabine,
    das ist eine schöne Beschreibung eines Buches. Ich wünschte ich könnte so was schönes, aber ich bin froh, dass ich wenigsten gerne Bücher lese!!! Also zur Verständigung meines Kauderwelsch: ich lese sehr gerne, ich identifiziere mich mit dem einem oder anderem im Buch, heule, lache, genieße die Spannung und komme zum Ende! Danach braucht mich aber keiner zu fragen, wie das Buch war und worum es geht..... naja, vllt. schaffe ich in den ersten Tagen was dazu zu sagen, aber sobald ich das nächste Buch aufschlage ist das davor passé!
    Was den Inhalt deines Büchlein anbelangt kann ich nur sagen, dass es ein Trost für mich als Kinderlose ist! hihi... der Jüngste meines Mannes war 8 als er in mein Leben mitsamt Papa und zwei Schwestern getreten war und es war recht schwer für mich auf einmal so viele Leute um mich herum zu haben (und das auch nur in den Ferien und an den Wochenenden), aber es lag an mir und meiner kauzigen einzelgängerischen Art typisch für ein autoritär erzogenes Einzelkind. Der Junge wird in ein paar Tagen schon 17 und die schlimmste pubertierende Verhalten unter uns, kamen von meiner Seite aus...... hihi....... Was für ein Glück..... puh..... dass sobald das Kind älter war und nur gelegentlich bei uns reinschaut, meine Pubertät (mit über 30) vorbei war.....Also könnte mein Mann in Sachen "schlimme Krankheit der Jugend" derjenige sein, der bemitleidet werden muss, aber nicht gerade wegen seiner Kindern. Von Geschichten aus dem Kleiderschrank will ich gar nicht anfangen..... hahahaha.....
    Jedenfalls finde ich deine erste Buchbesprechung sehr gut und ich freue mich auf die nächsten Besprechungen! ♥
    Liebe Sonntagsgrüße,
    Betty

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebste Betty,

      So süß und ehrlich von Dir geschrieben!!!!
      Laß dich mal drücken ;)

      Besito

      Löschen
  6. Liebe Sabine, danke für deinen Tipp, ich werde es für die nächste Buchbestellung auf die Liste nehmen, den humorvolle Bücher lese ich sehr gerne.
    Obwohl ja meine beiden Stieftöchter schon ausgeflogen sind, habe ich ja, beruflich, tagtäglich mit dieser Spezies, in mehrfacher Ausführung zu tun:-) Da braucht es wirklich oft ganz viel Humor.....
    Ganz liebe Grüsse
    Angy

    AntwortenLöschen
  7. Liebe Sabine,
    bin mal gespannt, wann das bei uns losgeht. Mein Erstgeborener ist jetzt schon 14 1/2, der zweite fast 13. Und sie sind beide so lieb, dass ich sie täglich knuddeln könnte... Gut, der erste hat zwar getrotzt von 9 Monaten bis 12 Jahren, - vielleicht lässt er ja jetzt die Pubertät aus (wäre nur gerecht, finde ich!). Der Jüngere hatte nie einen Trotzanfall, ich warte noch misstrauisch. Das kann ja schließlich nicht alles gewesen sein...!?!???
    Falls es dann aber "losgehen" sollte werde ich mich gerne Deines Buchtipps erinnern! :-)
    Liebste Grüße! Marlies

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Marlies, ich kann Dich be(un)ruhigen, bei Jungs kommt das etwas später. :O)
      Und was ich so aus dem Bekanntenkreis höre (ich hab ja selbst "nur" zwei Mädels), kommen Jungs im gewissen Alter besser mit der Mutter aus als Mädchen.
      Vielleicht besteht ja noch Hoffnung?! ;O)

      Liebe Grüße
      Ina

      Löschen
    2. Echt?
      Das höre ich gerade das erste mal!
      So wie ich das immer mitbekomme, sollen Jungs im allgemeinen später anfangen?'
      Aber ich kann da leider nicht mehr mitreden.
      Ich bin nämlich mit meiner großen schon raus aus dieser Zeit. Die eigentlich rückblickend völlig harmlos war und die zweite hat noc ja bisserl Zeit ;o)

      Löschen
  8. Einmal ist immer das erste Mal. ;O)
    Ich lese immer gern bei Dir, also auch eine Buchbesprechung.
    Ich finde sowas toll, da hat man mal eine Leseempfehlung aus erster Hand.
    So oft stehe ich im Buchladen und weiß nicht, was ich gut finden soll. Meist orientiere ich mich an der Aufmachung, was eigentlich schade ist. Ich denke, da verpasst man auch mal was Gutes.
    In der Bibliothek macht es ja nix, wenn es nicht gefällt, dann hol ich mir halt das nächste.

    Wir haben zum Glück das "Schlimmste" hinter uns (hoffe ich jedenfalls) . :O)

    Liebste Sonntagsrestgrüße
    Ina

    AntwortenLöschen
  9. Danke für den Tipp liebe sabine...mit Büchern ist das ja immer so eine Sache...man denkt sie sind toll, dann kauft man ein Exemplar und ärgert sich hinterher , weil es eben doch nicht so gefallen hat....deswegen sind solche Tipps immer Gold wert und ich schreibe mir sowas auch immer auf, dann hat man immer einen Tipp für sich selber oder als Geschenk.
    Liebe Grüße Bella

    AntwortenLöschen
  10. Hallo Sabine,

    so lang bin ich ja noch gar nicht aus der Pubertier-Zeit raus (zumindest nicht so lange wie du :P) und ich muss dir sagen wenn meine Mutter so ein Buch gelesen hätte, das hätte mich schon echt angepisst :D Aber ich glaube so als Mutter kommt man durch diese Phase nur mit ganz viel Humor :D Also drücke ich dir die Daumen dass es bald vorbei ist (und deiner armen Tochter erst recht ;)) und freue mich dass du das alles mit so viel Humor nehmen kannst :)
    Liebe Grüße
    Katharina

    AntwortenLöschen
  11. Danke für den Tip, habe es mir gerade online in der Bücherei vorgemerkt.

    LG Anja

    AntwortenLöschen
  12. Ich glaube dieses Buch brauche ich ;-) sie ist zwar "erst" 11, aber es sind schon ganz viele Vorboten zur Verwandlung in dieses Tier zu spüren.
    Das werde ich mir gleich auf meine Merkliste schreiben.

    Super Idee, Sabine, mit der Buchvorstellung. Das kannst Du gerne öfter machen, wenn Du was zu empfehlen hast.

    Nun wünsche ich Dir noch einen schönen Restsonntag.

    Ganz liebe Grüße
    Michaela

    AntwortenLöschen
  13. Also Sabine,

    Jetzt mal Hand aufs Herz....
    Eigentlich hatte ich den Eindruck das Du dich nahezu perfekt bestens in Töchter einfühlen kannst.
    Demnach hast du dieses Buch wohl weniger als Ratgeber gelesen?
    Vielleicht verstehst du es eher als eigener Spiegel???
    Deswegen könnte ich mir vorstellen das du dich darum bestens amüsiert hast.
    Na und?
    Wie dicht bin ich dran ;)

    Dicken Drücker
    Nicole

    AntwortenLöschen
  14. LIebe Sabine,

    als ich deinen Posttitel gestern gesehen habe, musste ich erst mal schmunzeln. Da hätte auch gut etwas anderes dahinter stecken können als ein Jan-Weiler-Titel. *lach* Mein erstes Mal... tsss...

    Jan Weiler habe ich mal in einer Talkshow über das Buch sprechen hören, und ich fand ihn sehr sympathisch. Er erzählte darüber, wie sich seine Tochter bei Facebook mit ihm entfreundet hat, weil er sich auf FB total peinlich in Gespräche mit ihren Freunden eingemischt hat. *lach* Echt uncool! :-))

    Ich kann mir gut vorstellen, dass das Buch superlustig ist - erst Recht jetzt, wo du es noch so toll besprochen hast. :-)

    Eine wunderbare erste Buchbesprechung, liebe Sabine! MEHR DAVON! :-)))

    Allerliebste Grüße

    von Katharina, die dir weiterhin viel Fingerspitzengefühl, Liebe und ein dickes Fell für die Zeit, die sich Pubertät nennt, wünscht. Geht alles vorbei! ;-)

    AntwortenLöschen

♥ Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir ein paar nette Worte hinterlasst. ♥

Auch Verbesserungsvorschläge nehme ich gerne an.

Vielen lieben Dank

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...